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Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in der Normandie

Mont Saint-Michel – das „Wunder des Abendlandes“

Altar des Mont Saint Michel
Mont Saint Michel- der Altar
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Kloster Mont Saint Michel

Das Kloster Mont Saint Michel
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Kreideklippen von Étretat
Die Kreideklippen von Étretat
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Garten Monets in Giverny

Monet`s Garten in Giverny
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Im Département Manche steht eines der größten architektonischen Meisterwerke des Abendlandes – Mont Saint-Michel (siehe Foto oben). Der Klosterberg im Wattenmeer ist so faszinierend; man muss ihn unbedingt sehen. Das Bauwerk ist im wahrsten Sinne überragend. Die Felseninsel hat nur knapp einen Kilometer Umfang und die 160 Meter hohe Abtei ist gewaltig. Achthundert Jahre dauerte es, Mont Saint-Michel zu vollenden. Bischof Aubert von Avranches, einem Ort, zwanzig Kilometer entfernt, soll – so die Legende – einem Fingerzeig Gottes gefolgt sein, als er mit der Errichtung der Basilika um 708 begann. Im zehnten Jahrhundert hatten Benediktinermönche sich des Berges angenommen und die Anlage ausgebaut. Das Dorf, die Abtei und das Kloster sind ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Baukunst. Seit 1979 gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von 1810 bis 1863 wurde das Ensemble als Gefängnis genutzt und ironischerweise Mont-Libre (Freiheitsberg) benannt. Wegen des schnellen Tidenhubs wurde 1879 ein Damm gebaut, der den Berg mit dem Festland verbindet und 1969 begann erneut ein aktives Klosterleben.

Ungefähr ein Dutzend Mönche leben und arbeiten seither auf dem Mont Saint-Michel. Der Weg vom Fuße des Berges führt durch die engen, steilen Gassen des Dorfes, vorbei an malerischen, winzigen Häusern bis auf die Plattform, von der sich ein weiter Blick über das Meer auftut. Weiter hinauf gelangt man zur Statue des Heiligen Michael, die sich wie ein in Granit gehauener Sieg über keltisches Heidentum ausnimmt. Man muss eine gute Kondition haben. Nicht nur das Staunen über das Bauwerk verursacht Atemlosigkeit. In einem Gewölbe an der Südwestseite ist ein riesiges Tretrad Zeuge schwerster Transportarbeit. Mittags feiern die Mönche in der Kirche ihre Messe und an das sakrale Bauwerk schließt sich das „Merveille“ an – das Wunderbare. Dieser gotische Nordflügel umfasst den Rittersaal, den Kreuzgang mit 220 Säulen und das Refektorium. Von weitem sieht der Klosterberg aus, als sei er in den Sand gesetzt, von Nahem ist er ein Fels, der Wind und Wasser seit Jahrhunderten trotzt. Mont Saint-Michel ist ein MUSS!

Natürlich einmalig – die Alabasterküste

Im Pays de Caux (Département Seine-Maritime) gibt es ein landschaftliches Highlight: die Kreideklippen von Étretat. Namhafte französische Meister wie Courbet, Matisse oder Delacroix, um nur einige zu nennen, waren so beeindruckt, dass sie diese gigantischen Felsen auf die Leinwand bannten. Die Felsenküste beginnt bei Étretat und säumt den Atlantik auf 130 Kilometern. Nur wenige Ortschaften sind unterwegs zu finden, einige malerische Buchten und ein paar enge Täler, ansonsten ist alles Kreideklippenlandschaft pur. Die Alabasterküste, wie sie auch heißt, wird den Besucher verzaubern.

Monet, Meister der Leinwand und des Gartens

Eine Verschmelzung von Natur und Kunst sind die Gärten des impressionistischen Malers Claude Monet. In Giverny, einer Gemeinde im Département Eure, ist dieses Juwel der Gartenkunst als des Künstlers eigenes Werk zu sehen. Aus dem zu seinem Domizil gehörenden Garten entstand zunächst ein Ziergarten. Einige Zeit später erwarb er ein Areal, auf dem er einen Wassergarten mit einem Seerosenteich anlegte. Die Gärten dienten Monet nicht nur zur Erholung, sie waren seine Muse. Außer den Gärten sind auch das Haus und das Atelier für Besucher offen. Monet lebte mehr als vierzig Jahre in Giverny und hier starb er 1926 im Alter von 86 Jahren.

Von den 1880er Jahren an hatte sich Giverny zu einer Künstlerkolonie bedeutenden Ausmaßes entwickelt. Nahe des Gartens befindet sich noch das Musée d’Art Americain, in dem vor allem Landschaftsmalerei ausgestellt wird. Das unscheinbare Giverny ist durch Claude Monet in die Kunstgeschichte eingegangen.

Unweit von Giverny kann man sich im Landhaus La Réserve einmieten. Im Preis enthalten sind ein Fahrrad und alles, was man zum Malen in der Natur braucht. Eine schöne Art, auf Monet’s Spuren zu wandeln.



* Foto oben: Mont Saint Michel © Plotnikov | Dreamstime.com