Urlaub mit Hund in der Normandie
Ein Großteil der Franzosen sind begeisterte Hundebesitzer- oder zumindest Hundefreunde, was für die Vierbeiner vielerorts zu günstigen Regelungen führt. An vielen Stränden haben Hunde freien Auslauf. Einschränkungen sind ausgeschildert. Die Einheimischen halten sich kaum an diese Verbote. Als Gast im Land gebietet es indes die Höflichkeit, derartige Schilder nicht zu ignorieren.
In öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) liegt es mitunter im Ermessen des Fahrers, ob der Hund mitfahren darf. Vorsichtshalber sollte man einen Maulkorb mitnehmen.
Im Allgemeinen sind die Franzosen sehr hundefreundlich. Beachtet werden sollten vorab die Einreisebestimmungen, die einen Europäischen Hundepass erforderlich machen. Er muss u.a. die Impfungen bestätigen und von einem Tierarzt ausgefüllt sein.
Eine Tätowierung oder ein Mikrochip zur Identifizierung sind selbstverständlich. Es dürfen auch Rottweiler einreisen, für die ein Maulkorb und eine Leinenpflicht vorgeschrieben sind. Generell ist das Mitführen aller Rassen, einschließlich Kampfhunde, erlaubt. Diese sind aber besonders klassifiziert und wenn die Einstufung vorab nicht klar ist, empfiehlt es sich, eine Anfrage mit Hundefoto an die Landwirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft zu richten.
Bei Flugreisen gelten die Bestimmungen der jeweiligen Gesellschaft. Über das Gewicht des Hundes, die Kistengröße usw. sollte man genaue Angaben machen können.
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